Tauschbörse



Nächste Tauschbörse ist am 24. November 2019 ab 10.00 Uhr in der BBS II in der Godehardstrasse 11 Haupteingang.

Anmeldung für Aussteller für die 58. Börse am 24. November 2019
Bitte Anmeldung nur faxen oder als PDF über eMail mit Betreff



Rückblick auf die 57.Tauschbörse vom 3. März 2019

Modelleisenbahn im Zeichen der Digitalisierung

Für viele ist das Thema Modelleisenbahn kaum mehr als eine Kindheitserinnerung. Einige Liebhaber haben sich ihre Faszination erhalten und pflegen ihr Hobby, das mittlerweile im Digitalen Zeitalter angekommen ist.

In vielen Kinderzimmern drehten in den vergangenen vier Jahrzehnten die kleinen Züge ihre Runden. Die originalen Nachbildungen realer Loks und Wagons ermöglichten es, dem Traum vom Beruf des Lokführers ein wenig näher zu kommen. Die einen mussten das Schienennetz am Ende des Tages wieder abbauen, andere installierten ihre Bahnlinien fest auf einer Platte. Fortgeschrittene fügten dann ihre ersten Gebäude hinzu, installierten einen Tunnel und pflanzten einen kleinen Wald entlang der Strecke.

Teppichbahner werden erstere genannt, Spielbahner die anderen, erklärt Hans- Jürgen Ohm. Er ist der Vorsitzende der Göttinger Eisenbahnfreunde, die am Sonntag die 57. Tauschbörse im Untergeschoss der BBS II an der Godehardstraße organisiert haben. Tisch an Tisch reihen sich auf 82 laufenden Metern die Stände der ausschließlich privaten Händler. Für den Laien liegen hier einfach viele kleine Züge, Autos und anderes Zubehör in Kartons nebeneinander, für Eingeweihte sind das die Zutaten für eine eigene kleine Welt in den Formaten H-O, Spur N oder auch Gartenbahn.

Viele Kilometer Draht

Ohm selbst arbeitet zusammen mit den Vereinskollegen an dem Nachbau der Strecke Göttingen – Bodenfelde. Mit dabei auch der Bahnhof seines Heimatdorfs Lödingsen. Das Ganze ist aber längst nicht mehr nur eine feinmechanische Herausforderung. Die moderne Modelleisenbahn ist digital. „Ich weiß gar nicht, wie viel Kilometer Draht ich inzwischen in meiner Anlage verbaut habe“, gesteht er.

Die meisten der Modelleisenbahner seien mittlerweile auf die neue Technik umgestiegen. Auch wenn die Nebenkosten deutlich höher seien. Ohm gibt ein Beispiel: Die Umrüstung einer einzigen Lok kostet etwa 50 Euro. Das dazugehörige Computerprogramm, das die Steuerung von Bewegung, Licht, Geräusch und Dampf übernimmt, schlägt mit über 400 Euro zu Buche. Was allein das für seine heimische Anlage mit den vier Etagen, den Schattenbahnhöfen und den zahllosen Loks heißt, möchte er lieber nicht beziffern.

Notbremse als Türklingel

Sein Vize-Vorsitzender Hannes Traub bringt es augenzwinkernd auf den Punkt: „Wir sind hier schon alle ein bisschen verrückt. Aber nett verrückt.“ In seinem Fall bedeutet das, dass allein die beiden Züge, die er zur Börse mitgebracht hat, etwa 7000 Euro kosten. Normalerweise fährt die Schweizer Schmalspurbahn im Miniaturformat durch seinen Garten – inklusive großer Brücke über den Teich. Außerdem stammt das Mobiliar im heimischen Wohnzimmer aus einem ICE, und die Türklingel ist ein roter Notbremsengriff.

Die Frage, ob der gelernte Lokführer denn nicht auch mal genug hat vom Thema Eisenbahnen, entlockt seiner Partnerin ein lautes Lachen. Traub zückt derweil sein Mobiltelefon, mit dem er ganz nebenbei auch seine Loks steuert, und zeigt einen Film von einem Bahnsimulator, den er ebenfalls zuhause installiert hat. Und im Urlaub geht es seit Jahren in die Schweiz. Nicht etwa wegen der schönen Landschaft oder zum Skifahren, sondern weil ihn die dortige Schmalspurbahn fasziniert. Einmal habe er schon im Führerhaus mitfahren dürfen. „Alleine darf ich leider nicht.“

Der Andrang bei der Eisenbahnbörse zeigt, dass die Zeit der Modelleisenbahnen noch lange nicht vorüber ist. Im Gegenteil: Die Zahl der Göttinger Eisenbahnfreunde ist in den letzten zehn Jahren von sieben auf 35 gestiegen. Von den Seminaren, die der Verein unter anderem zum Thema Digitalisierung anbietet, würden immer mal wieder Leute hängenbleiben. Einige junge Modellbahner seien auch wieder dabei, erzählt Ohm und schiebt glücklich hinterher: „Mein Enkel hat auch schon Interesse gezeigt.“

Bild: (Vereins-Vize Hannes Traub mit der Nachbildung einer Schweizer Schmalspurbahn im Format Gartenbahn. Quelle: Scharf, Göttingen)

Von Markus Scharf, GT.



Rückblick auf die 54.Tauschbörse vom 26. November 2017

Am liebsten Nieselregen

Bereits zum 54. Mal haben die Eisenbahnfreunde Göttingen eine Tauschbörse organisiert. Mehr als 500 Eisenbahnfans aller Spurweiten fanden bei durchwachsenem Herbstwetter den Weg in die BBS II in der Göttinger Godehardstraße. "Unsere Herbstbörse ist immer deutlich stärker frequentiert als die Frühjahrsbörse, die zumeist Anfang März stattfindet", sagt der 1. Vorsitzende der Eisenbahnfreunde Göttingen e. V., Hans-Jürgen Ohm. Auf diesmal 158 Metern Aussellungsfläche präsentierten die privaten Händler Eisenbahnen von Spur 1 (Gartenbahn) bis zur Spur Z (Maßstab 1:220). (...)

Ohm blickte immer wieder aufs Wetter: "Nieselregen ist uns am liebsten", sagt er. (...)"und wir haben besonders viele Besucher."

Seit 1974 gibt es die Börse und die Modellbahnfreunde sind stolz, dass sie die Schallmauer von 30 000 Besuchern insgesamt nun brechen konnten. Doch es fehlt an Nachwuchs. (...) "Es ist schon traurig, dass heute am Computer geballert wird, statt mit der Eisenbahn zu spielen", sagt Ohm.(...)

Der Verein der Göttinger Eisenbahnfreunde hatte extra für die Börse die Module der Bahnstrecke Göttingen Bodenfelde, Abschnitt Lödingser Bahnhof, renoviert und steuerungstechnisch umgebaut. "So sah es etwa im Jahre 1966 aus", sagte Ohm, "und es ist korrekt, dass es hier keinerlei Signal gibt. Denn damals wurden die Züge noch per Bahntelefon angekündigt."

Ein Eisenbahnclub-Mitglied hatte für seinen Sohn eine Polizei-Lok, eine Fantasie-Lok - natürlich schon digital - entdeckt. Als diese Lok eine kurze Runde auf der Modulanlage drehen durfte, mit Blaulicht und Sirene, zog sie sofort die Aufmerksamkeit auf sich. (...)
Text (gekürzt): Frank Beckenbach; GT, Bilder: gturl.de/eisenbahn



Rückblick auf die 53.Tauschbörse vom 26. Februar 2017

Modelleisenbahnen bei bestem Wetter

Unsere Börse war mal wieder ein schönes Erlebnis. Über 400 Besucher kamen, staunten und haben sich das eine oder andere Schnäppchen sich gekauft. Eine vom Verein aus einem Geschenk verkauft Lok, eine SX 800 von Märklin war aus dem Jahr 1949, war das älteste verkaufte Stück. Die Kleinsten konnten wieder mit unserem Jugendwart auf alten CD`s schöne kleine Diorahmen herstellen. Diesesmal hatten wir eine LGB-Bahn mit schweizer Loks und Wagen aufgebaut.
Wir würden uns freuen Sie alle wieder auf unserer nächsten Börse am 26. November 2017 an gleicher Stelle begrüßen zu können.
Foto: GT



Rückblick auf die 52.Tauschbörse vom 20. November 2016 vom GT

Kinderwünsche aus vergangenen Tagen

Göttingen: Modelleisenbahnen stehen längst nicht mehr ganz oben auf den Wunschzetteln von Kindern. Die Branche kämpft, Vereine klagen über Mitgliederschwund. Bei der Tauschbörse der Eisenbahnfreude Göttingen war von Krise allerdings kaum etwas zu spüren. Mehr als 160 Meter Verkaufsfläche hatten die Anbieter aus Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen im Foyer der BBS II aufgebaut. Bei den am Ende knapp 500 Besuchern, meist Männer mittleren Alters und aufwärts, stießen sie auf regen Zuspruch. Sie fachsimpelten über Spurweiten und Lokreihen, über das Für und Wider digital gesteuerten Anlagen oder über namhafte Marken. Märklin, Fleischmann, Wiking, Faller, Trix - das Angebot an Traditionsmarken auf der Börse war riesig.
Der Göttinger Hobbysammler Peter Morgenstern hat seinen Sammelschwerpunkt auf Märklin-Bahnen aus den 1920er und 30er Jahren gelegt. Zwölf Züge aus dieser Zeit hat er inzwischen. Auch wenn Morgenstern nicht über Preise nicht spricht: Eine gut erhaltene Lok koste schon mindestens einen hohen dreistelligen Betrag. Als kleiner Junge sei er in den 1950er Jahren erstmals mit Modelleisenbahnen in Kontakt gekommen. Einen Güterwaggon seiner ersten Märklin-Bahn hat er heute noch.
"Nachwuchssorgen haben wir auf jeden Fall", sagt Elmar Gröne von den Eisenbahnfreuden Göttingen. Nach Auskunft des Vereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Ohm hat der Verein derzeit 24 Mitglieder. "Die meisten ab 60 aufwärts", sagt Ohm. Ein großes Problem laut Ohm: Das Hobby Modelleisenbahn geht ins Geld - auch wenn sich auf Tauschbörsen das ein oder andere Schnäppchen machen lässt - und es benötigt Platz.
Seinen Platz findet der Verein im Göttinger Hagenweg. Dort entsteht seit April eine knapp 35 Quadratmeter große Modelleisenbahnanlage. 140 Meter Gleise wollen die Modellfans verbauen.
Fotograf P. Heller, GT



Rückblick auf die 51.Tauschbörse vom 28. Februar 2016 vom GT

400 Besucher bei Börse der Eisenbahnfreunde Göttingen

Göttingen: Rund 400 Gäste haben die Tausch- und Modellbörse der "Eisenbahnfreunde Göttingen" am Sonntag in den BBS II besucht. Sie kauften und tauschten Modelleisenbahnen und Zubehör. Fachsimpelten und bestaunten ein Modell des Bahnhofs Lödingsen.
Auch die fünfjährigen Klaus und Peter waren fasziniert von der riesigen Anlage, die im Maßstab eins zu 87 den Bahnhof Lödingsen, den nahe gelegenen Steinbruch und viele Details wie ein HolzIager, ein Familienpicknick und eine Kuhherde zeigt. Allein am Bahnhofsgebäude hatte Andreas Bohle rund 100 Stunden gearbeitet. An den Ständen herrschte unterdessen ein munteres Treiben. Wer an einer Lok Interesse hatte, konnte auf einer Teststrecke ausprobieren, ob sie auch fährt. Die teuerste Lok stammte aus den 20er-Jahren und sollte 2500 Euro kosten.
hr/Foto: PH



Rückblick auf die 50.Tauschbörse vom 22. November 2015

Lose zur 50. Tauschbörse


Zur 50. Tauschbörse kamen fast 500 Besucher. Sie wurden überrascht durch Lose, die Sie am Eingang erhielten. Hier gab es bei der Tombola schöne Preise. Die Preise wurden von Mitgliedern sowie einigen Firma gespendet, so daß es 50 schöne Preise waren.


Ein paar weitere Bilder der Börse